Sicherheit in Rom

Hilfreiche Tipps

Grundsätzlich gilt zu sagen: In allen Großstädten ist Vorsicht geboten. In Rom und anderen italienischen Großstädten ist das Aufkommen von kleinkriminellen Überfällen tatsächlich etwas höher, als an anderen Orten. Dennoch sollte euch das keinesfalls von einem Rombesuch abhalten oder euch abschrecken. Mit den richtigen Tipps könnt ihr eure Reise in vollen Zügen genießen. 

Taschendiebstähle

Taschendiebstähle sind die wahrscheinlich häufigsten Überfälle in Rom. Sei es in der Metro oder an Sehenswürdigkeiten - überall können Taschendiebe lauern. Dort gilt besondere Vorsicht, vor allem in Menschenmassen.
Wir geben deshalb vor allem folgende Tipps:

  • Möglichst wenig Bargeld bei euch tragen
  • Wertvolle Schmuckstücke am besten ganz zuhause lassen
  • Nur die wichtigsten Ausweisdokumente mitnehmen und diese kopieren und/oder fotografieren
  • Alles, was ihr mitnehmt nicht in einem Rucksack, sondern einer Tasche nah am Körper transportieren
  • Reißverschlüsse der Taschen schließen
  • Nichts in den Gesäßtaschen haben
  • Beim Laufen auf dem Bürgersteig die Tasche nicht auf der Seite der Straße tragen
  • Steigt in der Metro eher am Anfang oder am Ende ein, nicht mittig

Wenn ihr an Sehenswürdigkeiten im freien Essen oder etwas Trinken geht solltet ihr eure Taschen außerdem nicht ungeachtet unter den Stuhl oder neben den Tisch legen. 
Lasst euch außerdem niemals ablenken. Hilfesuchende, Schlägereien oder ähnliches dienen oft als Ablenkungsmanöver. Bleibt einfach wachsam, dann passiert euch nichts.

Orte, die ihr nachts meiden solltet 

Natürlich solltet ihr nachts etwas mehr aufpassen als tagsüber. Wie in jeder anderen Stadt solltet ihr besonders dann dunkle und unbeleuchtete Gassen sowie Parks oder Unterführungen meiden. Dabei geht es aber eher um euer subjektives Sicherheitsgefühl, als um tatsächliche Gefahren. 

Bahnhofsviertel Termini

Das Bahnhofsviertel Termini ist eher arm und ein Ort, an dem sich viele Obdachlose und Drogenabhängige aufhalten. Euch passiert hier nichts, aber dennoch handelt es sich um ein Milieu, in dem man sich oft eher unwohl fühlt, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit. Geht nicht darauf ein, wenn ihr angesprochen werdet und lasst euch nicht provozieren. 

Villa Borghese

Während der Park Villa Borghese am Tag ein Ort für Ruhe abseits des städtischen Trubels ist, kann es hier nachts eher ungemütlich werden. Hier werden Drogen aller Art konsumiert und gehandelt und viele Obdachlose verbringen hier die Nacht. 

Esquilin 

Das Viertel Esquilin ist tagsüber ausgesprochen sehenswert. Es lockt euch weg von touristischen Massen und lässt euch eintauchen in das römische Leben. Das bedeutet aber auch, dass hier nachts weniger Trubel ist und sich unangenehmere Gestalten herum treiben. 

Betrugsmaschen

Leider lockt der Massentourismus auch viele Betrüger in die Ewige Stadt. Welche Betrugsmaschen besonders oft vollzogen wird, ändert sich phasenweise. Einige der Klassiker tauchen vor allem im Stadtzentrum immer wieder auf: 

Das Hütchenspiel

Am Straßenrand stehen immer wieder Leute mit drei Hütchen unter einem davon befinden sich im Schnitt 50€. Die Hütchen werden getauscht und ihr sollt erraten unter welchem die 50€ liegen. Meistens gewinnen vor euch alle anderen Teilnehmer, was zur Verlockung führt. Diese sind aber allesamt eingeweihte Komplizen. Wenn ihr an der Reihe seid, geht das Spiel plötzlich so schnell, dass eure 50€ nicht mehr auffindbar sind. Ihr solltet der Verlockung lieber standhalten und nicht mitspielen - das gilt auch für alle anderen vergleichbaren Glücksspiele am Straßenrand. 

Unterschriftensammler und Hilfesuchende 

Oft sind es kleine Kinder, vor allem Mädchen, die sich als taubstumm ausgeben und euch gestikulierend nach einer Unterschrift fragen. Die Bitte nach einer Spende folgt direkt nach eurer Unterschrift - oder euch wird während des Unterschreibens bereits von Komplizen die Tasche weggenommen. 
Lasst euch im Allgemeinen besser nicht auf aufdringliche Hilfesuchende ein, das sind häufig Ablenkungsmanöver. 

Rosen und Armbänder sind niemals gratis

Oft werden euch beim Stadtspaziergang Rosen oder Armbänder angeboten. Solche augenscheinlichen Geschenke sind natürlich nie gratis - auch, wenn es vorher oft so behauptet wird. Lasst euch auch hier nicht von der aufdringlichen Art um den Finger wickeln. Sobald ihr die „Geschenke“ annehmt, wird eine Bezahlung nicht nur erwartet, sondern eingefordert. Nehmt die Sachen also nur an, wenn sie euch das Geld wert sind.

Zusammenfassend gilt zu sagen: Rom ist nicht gefährlicher als andere Großstädte. Vorsicht sollte man überall walten lassen. Lasst euch auf keinen Fall entmutigen, nach Rom zu kommen. Behaltet diese Tipps und Hinweise im Hinterkopf, bleibt wachsam, aber lasst euch auch nicht wahnsinnig machen. Euch wird nichts passieren - gebt bella Roma die Chance, euer Herz zu gewinnen! 

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